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gewerbler sind auch tagsüber im dorf

«Gewerbler sind auch tagsüber im Dorf»

Der Gewerbeverein Herrliberg beteiligt sich aktiv am Wahlkampf: Er wirbt für seine Mitglieder, die am 13. Juni zur Wahl für ein Behördenamt antreten.

Claudia Benetti
«Es ist wichtig, dass Mitglieder des Gewerbevereins in den Behörden vertreten sind, und zwar im Gemeinderat, in der Schulpflege wie auch in den Kommissionen», erklärt Präsident Ernst Freitag. Zwar seien in Herrliberg bereits vier Gewerbevereinsmitglieder in den Behörden vertreten, im Gegensatz etwa zu Küsnacht, wo das Gewerbe nicht direkt vertreten sei. «Werbung für die eigenen Leute zu machen, ist dennoch auch in Herrliberg wichtig, denn der Gewerbeverein möchte neu einen fünften Vertreter in den Behörden haben», so Freitag.

Eigene Mitglieder würden die Interessen des Gewerbes meist besser vertreten. Zudem seien sie durch ihre eigenen Betriebe in Herrliberg oder in einer der Nachbargemeinden mehr im Dorf präsent und leichter für den Bürger ansprechbar als manch anderes Behördenmitglied, das auswärts arbeite.

Gewerberäumlichkeiten fehlen

Ein Hauptproblem des lokalen Gewerbes ist der Mangel an Gewerberäumlichkeiten. «Ein Handwerker wie ein Maler und Schreiner findet heute kaum mehr etwas Bezahlbares und für einen Gewerbebetrieb Geeignetes, auch nicht in der Umgebung, In Herrliberg wird heute vor allem gewohnt. Eine Gewerbezone fehlt», so Freitag. «Vor etwa 20 Jahren stand im Riedtli einmal die Schaffung einer Gewerbezone zur Diskussion. Weil aber das Interesse zu klein war, ist es heute mit Wohnungen überbaut» Ein anderes Problem, das den Herrliberger Gewerblern unter den Nägeln brennt, ist die Submissionsverordnung. «Sie hat zur Folge, dass die Aufträge der öffentlichen Hand an die billigsten Anbieter vergeben werden. Das sind meist Grossunternehmen, mit denen unsere kleinen Gewerbebetriebe nicht konkurrenzieren können», sagt Ernst Freitag. Dagegen könne die Gemeinde zwar nicht viel unternehmen, da es sich um eine kantonale Verordnung handle. Aber zumindest könnten vermehrt die Aufträge, über die die Gemeinde ohne Submissionsverfahren direkt entscheiden könne, an lokale Gewerbebetriebe vergeben werden.

Zu viele Auflagen

«Die Gewerbler leiden auch unter viel zu vielen Auflagen. Die führen zu immer mehr Bürokratie, die den Betrieben immer mehr Aufwand bringen», meint Freitag. Die Gewerbevereinsmitglieder könnten zwar auch als Behördenmitglieder keine Wunder vollbringen. «Aber die Anliegen der Gewerbler sind ihnen meist aus eigener Erfahrung gut bekannt, und das ist schon etwas.» Aus diesem Grund werde der Gewerbeverein seine fünf kandidierenden Mitglieder im Wahlkampf tatkräftig unterstützen, so die bisherige Schulpflegerin Trudi Barth Leuthold, den bisherigen reformierten Kirchenpfleger Jürg Meier, der neu fürs Präsidium kandidiert, sowie für den Gemeinderat Ernst Frei (svp, bisher) und Felix Besser (fdp, bisher), die neu fürs Gemeindepräsidium kandidieren, sowie neu Reto Tobler (svp).
 
Spannende Kampfwahlen

Noch läuft die Frist für die Eingabe der Kandidaten für die Behördenwahlen am 13. Juni in Herrliberg. Doch bereits jetzt zeichnen sich Kampfwahlen ab, nicht nur für das Gemeindepräsidium, sondern auch für den Gemeinderat, wie eine Umfrage bei den grossen Herrliberger Ortsparteien zeigt.

Aus dem Gemeinderat treten Ende Amtsperiode Präsident Rolf Jenny (svp) sowie Vizepräsidentin und Hochbauvorsteherin Lisbeth Germann (fdp) zurück. Alle anderen fünf Mitglieder - Reto Furrer (fdp). Annette Konrad (svp), Walter Wittmer (Gemeindeverein), Felix Besser (fdp) sowie Ernst Frei (svp) - treten erneut zur Wahl an. Besser. Frei und Wittwer bewerben sich zudem neu fürs Gemeindepräsidium.

Neu kandidieren für den Gemeinderat Gaudenz Schwitter (fdp), Werner Staub (Gemeindeverein) und Reto Tobler (svp). (ben.)

Küsnachter Nr. 15, 15. April 2010, Aktuell, Seite 7 - Foto: ben.
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